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IHK-Regionalforum Afrika in Hannover

Agribusiness-Chancen im südlichen Afrika

© IHK-Netzwerkbüro Afrika

Am 16. Juni veranstaltete das IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) in Kooperation mit der IHK Hannover ein IHK-Regionalforum Afrika. Diesmal stand Agribusiness im südlichen Afrika im Fokus. Über 30 Unternehmensvertreter aus Niedersachsen tauschten sich mit Afrika-Experten darüber aus, wie man Chancen Im Bereich Ernährung und Landwirtschaft im südlichen Afrika nutzen kann. Marktinformationen sowie Förder- und Finanzierungsangebote standen ebenfalls auf dem Programm. Begrüßt wurden die Teilnehmer von S. E. Botschafter der Republik Südafrika, Phumelele Stone Sizani, und I. E. Botschafterin der Republik Angola, Balbina Malheiros Dias Da Silva.

Das rasche Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent und das steigende Pro-Kopf-Einkommen der Mittelschicht haben zu einer Zunahme der Investitionen internationaler Agrarunternehmen in Afrika geführt. Das Südafrika ist dabei das bevorzugte Ziel der meisten Unternehmen“, so S. E. Botschafter, Phumelele Stone Sizani. Auch I. E. Botschafterin, Balbina Malheiros Dias Da Silva, hob hervor: „Die Landwirtschaft ist die Grundlage der Entwicklung und die Industrie ist der entscheidende Faktor für das südliche Afrika.

Diese Potenziale bestätigten die Unternehmensvertreter vor Ort mit ihren Erfahrungen aus erster Hand. Landry Maffo Meli, Vertreter von BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG Unternehmens in West- und Zentralafrika, berichtete, wie das Unternehmen mit seinem internationalen Ingenieursteam bereits mehrere Aufträge auf dem afrikanischen Kontinent erfolgreich abwickeln konnte. BMA mit Hauptsitz in Braunschweig liefert seit mehr als 160 Jahren Maschinen und komplette Fabriken für die industrielle Zuckerherstellung und -raffination weltweit, auch nach Afrika.

Dr. Thomas Hüster von der Agraforum Holding GmbH erläuterte, wie sein Unternehmen durch nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung zur Förderung der Ernährungssicherheit auf dem Kontinent beiträgt und dabei erfolgreiche Geschäfte macht. Hüster leitet ein Team Wissenschaftler, das neue Naturstoffe für die Landwirtschaft entwickelt. Das Team führt Versuche vom Labor bis zum Feld an verschiedenen Standorten weltweit durch, damit Bioextrakte aus Wildpflanzen in Zukunft eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Alternative zum konventionellen Anbau in der modernen Landwirtschaft werden können.

Was das südliche Afrika für Unternehmen attraktiv macht, wie die aktuellen Rahmenbedingungen für den Markteintritt in der Region sind und welche Potentiale verschiedene Sektoren bieten, schilderten Vandré Spellmeier, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Angola und Danilla van Jaarsveldt, Leiterin des Kompetenzzentrums für Ernährungs- und Landwirtschaft bei der AHK Südliches Afrika.

Das Fazit der Veranstaltung war eindeutig: Unternehmen sind beim Markteintritt in Afrika nicht alleine. Die IHKs, AHKs, und viele weitere Akteure aus dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika unterstützen Unternehmen dabei, die Chancen auf neuen Märkten in Afrika zu nutzen. Wenn auch Sie Interesse am Markteintritt auf dem afrikanischen Kontinent haben, beraten wir Sie gerne. Sie können hier ein kostenloses Beratungsgespräch buchen.

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Angebots des Wirtschaftsnetzwerks Afrika statt. Das Wirtschaftsnetzwerk Afrika ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Logo Wirtschaftsnetzwerk und IHK-Netzwerkbüro Afrika

© BMWK Mittelstand Global Wirtschaftsnetzwerk Afrika und INA

Kontakt

Dr. Thando Sililo Projektleiter | IHK-Netzwerkbüro Afrika

IHK-Netzwerkbüro Afrika

Afrika wird für deutsche Unternehmen immer relevanter. Als IHK-Netzwerkbüro Afrika verstärken wir daher die deutsche Außenwirtschaftsförderung und helfen kleinen sowie mittleren Unternehmen bei der Erschließung afrikanischer Märkte. Die konkreten Unterstützungsleistungen sind dabei vielfältig: Im Schulterschluss mit IHKs und AHKs beraten wir zu Markteintritt und Potenzialbranchen, vermitteln Ansprechpartner*innen oder informieren über Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten. Als Teil des Wirtschaftsnetzwerks Afrika des Bundeswirtschaftsministeriums werden wir hierbei von starken Partnerorganisationen unterstützt.