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Berufsbildungspartnerschaft Mexiko

© Berufsbildungspartnerschaft Mexiko

Mexiko zählt als zweitgrößte Wirtschaft Lateinamerikas zu einem wichtigen ökonomischen Partner Deutschlands. Trotz Position als global aufstrebendes Schwellenland hat sich das Wachstum der Wirtschaft verlangsam bzw. ist sogar geschrumpft. Vor diesem Hintergrund hat die mexikanische Regierung unterschiedliche Maßnahmen implementiert, um die Gesamtlage des Landes zu verbessern. Ein Schwerpunkt, um diese Lage zu verbessern, liegt dabei auf der Entwicklung eines leistungsfähigen Systems für die duale Berufsausbildung in Mexiko. Neben einer nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen Mexikos fördert es gleichzeitig eine Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit der mexikanischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

An dieser Stelle setzen wir mit der Berufsbildungspartnerschaft Mexiko des Deutschen Industrie- und Handelskammertages an. Gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und unterstützt von der sequa gGbmH wollen wir uns während der dreijährigen Laufzeit in erster Linie auf die Gruppen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als zukünftige Auszubildende sowie die in Mexiko ansässigen Unternehmen fokussieren.

Gemeinsam mit unseren mexikanischen Partnern, dem mexikanischen Arbeitgeberverband (Confederación Patronal de la República Mexicana, COPARMEX), dem Nationalen Rat für Normierung und Zertifizierung von beruflichen Kompetenzen (Consejo nacional de normalización y certificación de competencias laborales, CONOCER) und dem Koordinierungsrat der mexikanischen Wirtschaft (Consejo Coordinador Empresarial, CCE) sowie der Expertise der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer CAMEXA, konzentrieren wir uns auf den Ausbau der dualen Berufsausbildung, die Erweiterung der Kapazitäten des mexikanischen Berufsbildungssystems sowie die Einführung und Einhaltung von Qualitätsstandards der dualen Berufsausbildung vor Ort in Mexiko. Vor allem die von der mexikanischen Regierung geplanten Ausweitung von produktiven Festanstellungen bei guter Bezahlung ist ohne eine qualitativ hochwertige Ausbildung, die sich nach den Bedarfen der Unternehmen richtet, nicht zu erreichen.

Konkret werden vielfältige Maßnahmen passgenau für Mexiko entwickelt und umgesetzt, um lokale Ausbilderinnen und Ausbilder und die am Projekt beteiligten mexikanischen Organisationen und Verbände zu schulen und so eine langfristige Etablierung der dualen Berufsausbildung in Mexiko zu gewährleisten. Wir planen zudem Veranstaltungen zur Sensibilisierung für eine Berufsausbildung, vor allem von Unternehmen sowie Jugendlichen, und begleiten politische Diskussions- und Entscheidungsprozesse, um die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung nachhaltig bekannt zu machen und zu verankern. Weiterhin werden wir im Rahmen des Projekts zusammen mit den lokalen Projektbeteiligten Ausbildungsberatungsformate erarbeiten sowie die Berufsschulen mit dem Privatsektor vernetzen.

Damit bildet die BBP des DIHK neben einer weiteren BBP, umgesetzt durch die AFOS-Stiftung, und dem Berufsbildungsprojekt der GIZ einen Teil der Strategie des BMZ, in den nächsten sechs Jahren mehr Jugendliche und junge Menschen vor Ort in Mexiko dual auszubilden.

Kontakt

Annika Göbel Projektkoordinatorin | Berufsbildungspartnerschaft Mexiko

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