Pfadnavigation

Querschnittstechnologien

© Pixabay

Aufgrund von komplexen und korrelierenden Umweltproblemen bedarf es einer breiten und themenübergreifenden Betrachtung verschiedener Schlüsseltechnologien, um Lösungsansätze bereitzustellen.
Projekte im Bereich der Querschnittstechnologien beschränken sich daher nicht auf eine Technologie, sondern nutzen Synergien zwischen unterschiedlichen Bereichen und bauen darüber hinaus interdisziplinäre sowie themenübergreifende Umweltkompetenzen auf.
Durch Maßnahmen wie grüne Bildungszentren, nachhaltige Finanzinstrumente oder die Entwicklung von Netzwerken und Partnerschaften können diverse Lösungsansätze zu komplizierten Herausforderungen geboten werden, um so dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Legende:

  • Dunkelgrün:  aktuelle Projekte
  • Hellgrün:       abgeschlossene Projekt

© CfG



Aktuelle Projekte

Vernetzung, Austausch und Wissenstransfer für Kreislaufwirtschaft sowie smarte Wasser- und Abwasserwirtschaft


Für mehr Vernetzung, Austausch und Wissenstransfer zielt das Projekt drauf ab, kubanische und deutsche AkteurInnen der Kreislaufwirtschaft sowie Wasser- und Abwasserwirtschaft zusammenzubringen. Drei besondere Ereignisse stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Darstellung der wichtigsten AkteurInnen, Entwicklungen und Herausforderungen sollen den Grundstein für eine Dreieckskooperationen zwischen deutschen und kubanischen Universitäten sowie deutschen Unternehmen legen
  • Junge UnternehmerInnen sollen im Start-up Wettbewerb „InCuba“ (Universität Havanna) für „Nachhaltige Lösungen für Umweltprobleme“ konkrete Lösungsansätze für aktuelle Umweltprobleme auf Kuba mit deutsch-kubanischem Wissen schaffen
  • In einem zweitätigen deutsch-kubanischen Umwelttechnologie- und Nachhaltigkeitsforum sollen die Perspektiven bezüglich nachhaltiger Entwicklung und konkreter Lösungsansätze in Bezug auf Kreislauf- und Wasserwirtschaft aus Deutschland und Kuba ausgetauscht werden

Centro AmbiTec – Bildungszentrum für Umwelttechnologien


Paraguay zählt trotz einer positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Das Land entwickelt sich schnell und steht dabei u.a. wachsenden Herausforderungen wie unzureichenden Umwelt- und Hygienestandards, der Verstädterung, einer fehlenden Infrastruktur sowie der steigenden Mobilität gegenüber.
Insbesondere Bildung und der Schutz der Umwelt müssen gefördert werden. Die Schaffung von replizierbaren Umwelttechnologie-Bildungszentren bietet die Möglichkeit, ein Projekt aufzusetzen, das zur Aus- und Weiterbildung, zur lokalen Förderung des Umweltschutzes, zum Technologietransfer und zur Nachhaltigkeit in Berufsschulen beiträgt. Auf diese Weise kann lokales Know-how aufgebaut werden, wodurch ein regionales Netzwerk entsteht und nachhaltige technologische Möglichkeiten greifbar werden.

Stimulierung von nachhaltiger Ressourcen-/Wassernutzung der Industrien in Südafrika/Namibia/Botsuana


Die Themen nachhaltige Ressourcennutzung werden immer wichtiger und gesetzliche Rahmenbedingungen werden in vielen Ländern verschärft. Dies zwingt die Industrie im südlichen Afrika zum Umdenken, die traditionell durch einen hohen Ressourcen-, Wasser- und Energieverbrauch für die Wertschöpfung gekennzeichnet ist. Dadurch konkurrieren Industrien mit umliegenden Gemeinden um immer knapper werdende Ressourcen.
Das Projekt „Stimulierung der nachhaltigen Ressourcennutzung in der Industrie in Südafrika, Namibia und Botsuana“ zielt darauf ab, den Nutzen von moderner Umwelttechnik anhand von konkreten, replizierbaren und skalierbaren Maßnahmen in der Industrie zu verdeutlichen und Wissen hinsichtlich der Anwendung aufzubauen. Dadurch sollen Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen in der Industrie stimuliert werden, um so die Nachfrage und die Anwendung von Umwelttechnologien zu steigern.

Abgeschlossene Projekte

Innovationskongress 

Die AHK Brasilien in São Paulo richtete 2019 bereits zum 7. Mal den Deutsch-Brasilianischen Innovationskongress aus. Dabei organisierte sie eine Paneldiskussion mit Vertretern der Stadtverwaltung von São Paulo sowie mit deutschen und brasilianischen Unternehmen. Darüber hinaus hatten vielversprechende Start-ups die Möglichkeit, sich und ihre Ideen im Rahmen einer Ausstellung AHK-Mitgliedsunternehmen und weiteren interessierten Teilnehmern zu präsentieren.
Außerdem moderierte die AHK 2018 und 2019 eine Arbeitsgruppe, in der Stadtplaner sowie Vertreter von deutschen und brasilianischen Unternehmen, Forschungsinstituten, Start-ups sowie Stadtverwaltung regulatorische, planerische und technologische Lösungsansätze für die Verkehrsprobleme der Stadt entwickelten. Die Vorschläge werden den brasilianischen Entscheidungsträgern und dem Bundesumweltministerium zur Verfügung gestellt, um weitere bilaterale Projekte anzuregen.

Plakatmotiv mit Leihfahrrädern

Fahrräder statt Autos: Mit diesem Plakat warb die AHK Brasilien für den deutsch-brasilianischen Innovationskongress in São Paulo.

© Exportiniative Umwelttechnologien